Fragen zur MPU wegen Alkoholfahrt mit 1,73 Promille

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Ich denke, dass die Fragen meines Klienten auch für andere Betroffene von Interesse sein könnten.
Daher einmal seine Fragen und meine Antworten. Bei mehr Interesse : www.mpu-informationen.de lesen.

Frage :

Hallo Herr Dupke,Ich war Ende April bei ihnen zur mpu Vorbereitung und habe noch 2 fragen . Zur meiner Situation:Ich bin 25 Jahre alt, erste Trunkenheitsfahrt,mit1,73%. Erstes mal auffällig geworden, keine Straftaten.Wenn der Gutachter fragt ob ich schon mal zuvor alkoholisiert Auto Gefahren bin? Wie soll ich antworten ??Ich argumentiere mit KT ( kontrolliertes Trinkverhalten mittels des Erlernen eines sog. Trinkkonzeptes ) , soll ich die genau Anzahl an Trinkanlässen im Jahr abgeben ? Wenn ja wie viele ?

MfGMartin C.
 Antwort :

Guten Tag Herr C.,
es hört sich für jeden Gutachter sehr unglaubwürdig an, wenn eine auffällige Person behauptet, sie sei an dem entsprechenden Tag erstmalig im Leben alkoholisiert Auto gefahren. Und genau an diesem Tag wurde die Person dann von der Polizei kontrolliert.
Das glaubt Ihnen niemand.
Also : Ja, ich bin schon zuvor alkoholisiert Auto gefahren.( So haben Sie es mir erzählt und genauso sagen Sie dies auch beim Gutachter. )
Wie oft schon ? : Im Jahr zuvor ein- oder zweimal. Und im Jahre davor vielleicht auch ein- oder zweimal. ( Auch hier müssen Sie gar nichts verschweigen. Wenn es so war, dann sagen Sie es auch.)

Beste Grüße
Achim Dupke
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Hallo Herr Dupke,
Danke für die sehr schnell Antwort .
Ich hätte da noch zwei fragen
Ich argumentiere mit Kontrolliertentrinken soll ich die genau Anzahl an Trinkanlässen im Jahr abgeben ? Wenn ja wie viele ??

ich habe letzten durch ein Gespräch mit meinen Hausarzt erfahren das es von alten Untersuchungen leberwerte von mir gibt
Einmal vom
25.02.2014
GAGT / Normalwert bis 60 ich hatte 35
GOT / Normalwert bis 50 ich hatte 40
GPTR / Normalwert bis 50 ich hatte 15

31.03.2014
GAGT / Normalwert bis 60 ich hatte 41
GOT / Normalwert bis 50 ich hatte 43
GPTR / Normalwert bis 50 ich hatte 19

Soll ich diese vorlegen ??
MfG
Martin C.

Antwort :

Hallo und Guten Abend,
die Anzahl der Trinkanlässe sollte erfahrungsgemäß pro Monat ca. ein – bis maximal zweimal sein. Dazwischen auch mal ein Monat , wo Sie gar keinen Appetit auf Bier , Wein, Schnaps , etc. hatten. Nur einmal oder zweimal im Jahr-das muss nicht sein und da käme die Frage auf, warum denn so selten.
Die Leberwerte sind seit Anfang 2012 weder erforderlich noch von Interesse für keinen Gutachter, wenn eine Person das KT ausübt.
Am Tag der MPU wird sowieso ein Leberwert erstellt.( Blutentnahme durch den Arzt in der MPU-Begutachtungsstelle )
Nur Abstinenzler müssen ein regelmäßig zu erstellendes Urin-Screening vorweisen oder Haaranalyse machen lassen um die Abstinenz unterbrechungsfrei nachzuweisen.
Also, die Leberwerte können Sie mitnehmen und fragen, ob die jemand sehen will : ich sage Ihnen, die Gutachter werden sagen, dass sie die Papiere einstecken sollen.

Ergänzung : durch die Neuauflage der Begutachtungskriterien (BK 3) ist die Vorlage von hausärztlich vorgenommenen Leberwerten wieder erforderlich. Am Besten drei oder vier Laborauswertungen im Abstand von ca. vier bis sechs Wochen machen lassen.Stand dieser Ergänzung März 2015.

Beste Grüße von
Achim Dupke

Vor jeder MPU-Vorbereitung und natürlich vor jeder MPU solltest du mit mir gesprochen haben. Auch die weiteste Anfahrt lohnt sich für dich !”

 

Achim Dupke
Friedrich-Spee-Str. 12 – 59602 Rüthen / Kreis Soest

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